Endoluminaler Venenlaser

ELVeS Radial - minimal-invasive Lasertherapie für Krampfadern und kranke Venen.

Was kann behandelt werden?

  • Krampfadern
  • Störende größere Venen

Wie ist das Wirkprinzip?

Diese hochmoderne Technologie ermöglicht die minimal-invasive endoluminale Behandlung insuffizienter Venen - sicher und einfach! Weitere Informationen über die minimal-invasive Lasertherapie für insuffiziente Venen

Das Grundprinzip dieses Verfahrens besteht in der Behandlung von krankhaft erweiterten Venen von innen heraus mittels Wärmeenergie. Diese wird in Form von Laser-Licht an der Spitze einer Sonde freigesetzt, erhitzt die Venenwand und verklebt die erkrankte Vene. Diese gesamte Behandlung dauert nur 30-45 Minuten. Der/die Patient/in kann kurz danach wieder seinen normalen Aktivitäten nachgehen.

Diese minimal-invasive  Operation kann ohne Allgemeinnarkose, in einer modernen Form der örtlichen Betäubung der schonenden sog. Tumeszenzanästhesie durchgeführt werden.

Ein spezieller Diodenlaser (ELVeS Radial) erzeugt Lichtenergie an der Spitze einer biegsamen Spezialfaser. Dadurch wird die Venenwand soweit erwärmt, dass sie schrumpft und dabei verklebt. Bei dieser Operationstechnik wird die erkrankte Vene am untersten Punkt der Erweiterung, meist am Ober- oder auch am Unterschenkel, in der Nähe des Knies über einen winzigen mikrochirurgischen Schlitz von ca. 1-1,5 mm Breite aufgesucht und dann unter Ultraschallkontrolle die dünne biegsame Lasersonde (mit dem Laserlicht an der Spitze) in der erweiterten Vene nach oben geschoben, bis der Beginn der erkrankten Krampfader („Krosse“) erreicht ist. Der Laser ist jetzt noch nicht aktiviert. Sein rotes Markierungslicht (Pilotstrahl), welches an der Spitze leuchtet, verrät jedoch in jedem Moment seine genaue Position. Dies kann im Ultraschallbild exakt verfolgt und kontrolliert werden.

Wenn die Lasersonde das Ende der erkrankten Vene, meist in der Leiste oder in der Kniekehle gelegen, erreicht hat, wird der Laser in der Sonde aktiviert, diese   zurückgezogen und Millimeter für Millimeter eine genau dosierte Laserenergie abgegeben.

Indem man die Lasersonde weiter langsam zurückzieht, hinterlässt man eine erwärmte und schrumpfende Vene, die mit der Zeit verklebt bzw. vernarbt und vom Körper selbst abgebaut wird. Diesen Schrumpfungsprozess kann man in jedem Moment im Ultraschallbild verfolgen.

Die Vorteile dieses Prinzips liegen in der Kombination einer minimalen Invasivität bei einem hervorragenden kosmetischen Ergebnis und einer unschlagbar kurzen Heilungszeit.

Die großen Schnitte in Leiste und Kniekehle, die man früher gebraucht hat, um die erkrankte Krampfader herauszuziehen, entfallen nun. Deswegen können ca. 85% unserer Patienten in der Regel bereits 1-2 Tage nach der OP ihre normale Tätigkeit wieder aufnehmen.

Durch die „Wärmebehandlung“ der Vene entstehen kaum Blutergüsse oder größere Wundschmerzen, höchstens und relativ selten ein Ziehen entlang der geschrumpften Vene wie bei einer Venenentzündung, was als typisches Zeichen für eine normale Reaktion der Vene auf die Wärmebehandlung zu werten ist.

Aber auch eine noch so flexible Laserfaser kann nicht in sehr stark gekrümmte Seitenäste vorgeschoben werden. Um dennoch ein optimales ästhetisches Ergebnis zu erreichen, entfernen wir in der Regel die Seitenäste, wenn auch diese erkrankt sind, mikrochirurgisch mit Zugang über ca. 1,5 mm breite „Minischnitte“, die in aller Regel ohne Narben abheilen.



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