Allgemeine Informationen
zu Nagelpilz
Hartnäckige Nagelpilze widerstanden bisher den meisten therapeutischen
Bemühungen.
Vor allem dann, wenn die pilzbefallenen Nägel schon relativ
dick waren und der Pilz bis an
oder schon in das Nagelbett vorgedrungen war. Hier war bisher
die Behandlung mit starken
Tabletten über viele (6-9) Monate hinweg die einzige Möglichkeit,
sieht man von der Behand-
lung durch chirurgische Nagelentfernung („Nagelreissen“)
ab. Hierbei ist vor allem nach der
Operation jedoch die Zehemit dem entfernten Nagel sehr druckempfindlich
und verursacht
nach der kleinsten versehentlichen Berührung starke Schmerzen.
Wenn auch nach dieser Operation nicht für einige Monate
zusätzlich pilztötende Tabletten
eingenommen werden, steigt das Risiko, dass der Pilz wiederkommt
bzw. nicht völlig ab-
heilt, stark an. Zur Sicherheit müssen während der Tablettenbehandlung
regelmässige
Blutkontrollen gemacht werden. Nebenwirkungen sind möglich,
aber bei den neuen Medi-
kamenten sehr selten geworden.
Eine Alternative zur chirurgischen Therapie ist die schonende
Entfernung des pilzbefal-
lenen Nagels mit dem sanften Erbium-Laser. Zwar ist auch hier
eine kleine örtliche Be-
täubung erforderlich. Die Zehe mit dem behandelten Nagel
heilt jedoch sehr viel schnel-
ler und schmerzloser als nach der chirurgischen Entfernung.
Die beste Heilungschancen bietet eine Kombination der Laserbehandlung
mit einer Tab-
letteneinnahme. Im Gegensatz zur alleinigen Tabletten- behandlung
kann bei dieser
Kombinationstherapie jedoch die Dauer der Tablett eneinnahme um
die Hälfte verkürzt
werden. Deshalb ist diese Behandlungsform nicht nur sehr effektiv,
sondern auch scho-
nender für den Organismus.
Krankenkasse
Die Kosten werden in der Regel von den privaten Krankenkassen
übernommen, nicht
bzw. nur in Ausnahmefällen jedoch von den gesetzlichen Krankenkassen
wie AOK,
Barmer, DAK, Techniker, IKK, BKKs u.a.
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