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Behandlung mit KTP-Laser
Wir verwenden für die Laserbehandlung hauptsächlich 2
verschiedene Laser, die unterschiedlich wirken:
1. Für eher flächenhafte Äderchen & Rötungen den
Farb-Laser
2. Für eher feinere Äderchen den KTP-Laser.
Selten verwenden wir den Photoderm. Der Farblaser kann größere
Flächen sehr gut mit 1 Behandlung zur Abblassung bringen, hat aber
den Nachteil, dass er an den behandelten Flächen für 1-2 Wochen
kleine blaue Flecken (Blutergüsse) hinterlässt, die der Pat.
die abdecken muß. Demgegenüber sind nach einer Behandlung mit
dem KTP-Laser in der Regel keine Spuren mehr zu sehen.
1. Diodengepumpter KTP-Laser
Der Goldstandard für die Behandlung von kleinen
Blut-
gefäßen und roten Äderchen.
Mit diesem Spezial-Gefässlaser können vor allem kleinere
und
dünnere Äderchen, aber auch Blutschwämmchen erfolgreich
be-
handelt werden. Im Gegensatz zum Farblaser kommt es beim
KTP-Laser nach der Behandlung nicht zu den kleinen Blutergüs-
sen. Meist hinterlässt die Behandlung kaum sichtbare Spuren,
selten kann es zu vereinzelten kleinen Krüstchen kommen, die
nach einigen Tagen wieder abfallen.
Was kann behandelt werden?
Es sind blutgefäßhaltige Hautveränderungen wie:
Rote Äderchen
Rosacea =
Rötung und flächige Äderchen im Gesicht
und an der Nase
Pinselförmige Besenreiser und Astvarizen
an den Beinen
Kleinere Blutschwämme (Hämangiome)
Vererbte Gefäßmale
Wie ist das Wirkprinzip?
Der kurze Lichtimpuls mit seiner Wellenlänge in grün-gelbem
Spektrum (532 Nanometer) durchdringt die obere Hautschicht.
In den Blutgefäßen wird die Energie vom roten Blutfarbstoff
abgefangen. Die Gefäße erwärmen sich dadurch kurzzeitig
und werden zerstört,. Sind die Gefäße zu klein oder zu
dick,
ist dieser Effekt nicht gegeben. Den Behandlungseffekt sieht
man unmittelbar in Form des sofortigen Verschwindens der
Gefässe. Gelegentlich können jedoch kleine Krusten auftre-
ten, die nach einigen Tagen von selbst wieder abfallen. Je
nach Art der Gefässerweiterungen können u.U. mehrere Be-
handlungen erforderlich sein.
Wie lange dauert die Behandlung?
Die Einzelbehandlung dauert nur wenige Minuten. Die Behand-
lungsdauer insgesamt hängt von Art und Größe der zu behan-
delnden Hautveränderungen ab. Kleinere Gefäße können
mit
wenigen Lichtimpulsen behandelt werden. Für tiefer reichende
bzw. großflächige Hautveränderungen werden u.U. mehrere
Be-
handlungsdurchgänge benötigt.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Im Vergleich zu anderen bisher angewendeten Methoden ist die
Laserbehandlung mit dem diodengepumpten KTP-Laser weitaus
schneller, wirksamer und weniger schmerzhaft. Ganz schmerz-
frei ist sie aber nicht. Denn die einzelnen Lichtimpulse erzeugen
durch die Wärmeabgabe und die Absorption an den zu entfer-
nenden Gefäßen einen kurzen Schmerz, vergleichbar mit einem
winzigen Nadelstich. Dieser kurze Schmerz wird auch ohne ört-
liche Betäubungsmittel sehr gut vertragen und tritt auch in der
Regel nur bei den ersten abgegebenen Impulsen auf, bis man
sich darauf eingestellt hat. Eine zusätzliche Kühlung der Be-
handlungsareale minimiert auch diesen Schmerz und trägt zu
einer besseren Verträglichkeit bei. An besonders schmerzemp-
findlichen Stellen im Gesicht sowie bei Kleinkindern kann eine
Stunde vor der Behandlung eine anästhesierende Salbe aufge-
tragen werden.
Wie muß ich mich vor und nach dem Lasern verhalten?
Da Laserlicht auch (geringfügig) vom braunen Hautpigment aufge-
nommen wird, sollten die zu behandelnden Stellen möglichst nicht
vorgebräunt sein. In den meisten Fällen gibt es keine äußeren
Spuren nach der Behandlung. Unter Umständen können jedoch
kleine Krusten auftreten, die nach einigen Tagen von selbst wie-
der abfallen. Bei abgeheilter Hautoberfläche kann man die Stelle
problemlos mit Make-up abdecken.
Wichtig: Die behandelte Stelle sollte vor direkter
intensiver Son-
nenbestrahlung geschützt werden.
Im Winter ist dies in unserer Gegend kein Problem, ausser u.U.
beim Skifahren mit intensiver Sonneneinstrahlung. Sie sollten
ansonsten an den behandelten Stellen mindestens 4-6 Wochen
nach der Behandlung, besonders in der lichtreichen Jahreszeit
von Frühjahr bis Herbst, eine Lichtschutzcreme mit hohem
Schutzfaktor – am besten mit Faktor 50-100 im UV-B-Bereich
und mindestens Faktor 10 im UV-A-Bereich (Sunblocker) –
auftragen.
Die Kosten werden in der Regel von den privaten Krankenkassen
übernommen, nicht bzw. nur in Ausnahmefällen jedoch von den
gesetzlichen Krankenkassen wie AOK, Barmer, DAK, Techniker, IKK, BKKs
u.a.
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